Da sprechen sich in seltener Einigkeit sowohl Steinbrück als auch Glos eindeutig gegen Subventionen für die Autoindustrie aus, was selten genug vorkommen dürfte, vor allem aber daran liegt, dass diese vor einer tatsächlichen Zahlungsschwierigkeit beantragt werden, da kommt die hessische "Schutzschirm"-Forderung aus der Deckung. Nun ist der Staat ja in diesen Tagen seltsamerweise gefragt wie nie, hat er doch mit seinen Landesbanken den meisten Dreck am Stecken, aber wenn es etwas zu verteilen gibt, sind solche Nebensächlichkeiten eben genau das: Nebensächlichkeiten.
Nach dem vorläufigen Erfolg des "Schutzschirmes" für die Finanzbranche sollen nun weitere folgen, erst für die Automobilindustrie, die somit für ihre schlechte Modellpolitik und ihr Bremsen bei Reformen entlohnt werden soll, demnächst folgen wohl weitere Branchen, je nachdem wer am lautesten schreit und die meisten Arbeitsplätze verspricht, so die Logik der Stunde. Dass dieses Szenario langsam aber hoffähig wird, dafür sprechen nicht nur die Äußerungen von Schwergewichten wie Koch und Verheugen, die Mentalität der Stunde ist die des Staates mit Spendierhosen. Auf Kosten der jungen Generation, die diese Schulden, denn um nichts anderes geht es, irgendwann einmal mit Zins und Zinseszins zurückzahlen muss.
In einer ausgewachsenen Rezession mögen solche Mittel in gewissem Rahmen angebracht sein, auch wenn meiner Ansicht nach nachhaltige Reformen der Wirtschaft und somit meist auch den Menschen am besten helfen, aber in der heutigen Situation ist ja nicht einmal die Dauer oder Härte der Rezession absehbar, spekuliert wird gar über ein Rezessiönchen. Struck will die Wirtschaftsweisen, die sich alle paar Monate als Auguren versuchen, gar ganz abschaffen, man traut also nicht einmal den eigenen Leuten. Wie soll man da zu einer Wirtschaftspolitik Vertrauen aufbauen? Wo doch Vertrauen nach Aussagen aller Verantwortlichen gerade heute das Gebot der Stunde ist? So geht es jedenfalls nicht.
Nach dem vorläufigen Erfolg des "Schutzschirmes" für die Finanzbranche sollen nun weitere folgen, erst für die Automobilindustrie, die somit für ihre schlechte Modellpolitik und ihr Bremsen bei Reformen entlohnt werden soll, demnächst folgen wohl weitere Branchen, je nachdem wer am lautesten schreit und die meisten Arbeitsplätze verspricht, so die Logik der Stunde. Dass dieses Szenario langsam aber hoffähig wird, dafür sprechen nicht nur die Äußerungen von Schwergewichten wie Koch und Verheugen, die Mentalität der Stunde ist die des Staates mit Spendierhosen. Auf Kosten der jungen Generation, die diese Schulden, denn um nichts anderes geht es, irgendwann einmal mit Zins und Zinseszins zurückzahlen muss.
In einer ausgewachsenen Rezession mögen solche Mittel in gewissem Rahmen angebracht sein, auch wenn meiner Ansicht nach nachhaltige Reformen der Wirtschaft und somit meist auch den Menschen am besten helfen, aber in der heutigen Situation ist ja nicht einmal die Dauer oder Härte der Rezession absehbar, spekuliert wird gar über ein Rezessiönchen. Struck will die Wirtschaftsweisen, die sich alle paar Monate als Auguren versuchen, gar ganz abschaffen, man traut also nicht einmal den eigenen Leuten. Wie soll man da zu einer Wirtschaftspolitik Vertrauen aufbauen? Wo doch Vertrauen nach Aussagen aller Verantwortlichen gerade heute das Gebot der Stunde ist? So geht es jedenfalls nicht.







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